Imagekampagne gegen den Fachkräftemangel in der Langzeitpflege

Wer in der Langzeitpflege arbeitet, hat dieselben Karrierechancen wie in der Akutpflege. Diese zentrale Botschaft soll neu in einer nationalen Imagekampagne aufgezeigt werden. Die Kampagne wird von Spitex Schweiz, CURAVIVA Schweiz und OdASanté getragen, und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation unterstützt.

Über 90 Prozent der Alters- und Pflegeheime bezeichnen ihre Rekrutierungssituation als schwierig oder sehr schwierig. Der Nachwuchs zeigt wenig Interesse an einer Karriere in der Langzeitpflege: Nur ein Fünftel der befragten jungen Fachangestellten Gesundheit (FaGe) sieht seine Zukunft dort. Die angehenden Pflegefachkräfte befürchten, dass die Karriere- und Lernchancen in der Langzeitpflege gering sind und ein späterer Wechsel in den Akutbereich kaum möglich ist. Eine Analyse der Daten aus der Strukturerhebung zum Gesundheitspersonal zeigt zudem, dass 46 Prozent der diplomierten Pflegefachkräfte aus dem Beruf aussteigen.

Unterstützt vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation lancieren deshalb die Branchenorganisationen Spitex Schweiz, CURAVIVA Schweiz und OdASanté nächstes Jahr eine nationale Kampagne für Ausbildungen in der Langzeitpflege. Diese Kampagne soll das Image der Ausbildungen in der Langzeitpflege verbessern und vor allem auch auf die Karrieremöglichkeiten hinweisen, die auch in der Langzeitpflege möglich sind.

Das Hauptziel ist es, die Zahl der Abschlüsse auf Tertiärstufe im Langzeitpflegebereich zu erhöhen, indem sie die Attraktivität der Karrieren aufzeigt. Damit wollen die Branchenorganisationen einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Fachkräftemangel leisten – denn tertiär ausgebildete Fachkräfte sind in der Branche besonders gesucht.

Die öffentliche Spitex im Kanton Solothurn engagiert sich schon jetzt stark für die Ausbildung von Pflegefachpersonen:

Ausbildungsbetriebe für die berufliche Grundausbildung FaGe / FaBe / AGS

Ausbildungsbetriebe für die höhere Berufsbildung

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